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Unser Test

Black Simulation

Nischensimulator, dessen technische Umsetzung über dem Schnitt seiner Kategorie liegt. Der Katalog bleibt begrenzt, und einen Offline-Modus gibt es nicht.

PC

Unser Fazit

7.4/10
Gesamtnote
Grafik7.7
Gameplay7.3
Inhalt7.0
Bedienung7.6

Stärken

  • Technisch über dem Kategorieschnitt
  • Kostenlos
  • Flüssig auf bescheidener Hardware

Schwächen

  • Begrenzter Katalog
  • Kein VR
  • Kein Offline-Modus

Black Simulation ist ein Sexspiel für Erwachsene, das um interraciale Szenen herum gebaut ist. Seine Besonderheit beruht auf drei Dingen: Es läuft ohne Installation, es lässt Sie sowohl die Figuren als auch die Szenarien erschaffen, und es bietet an, allein oder mit anderen verbundenen Personen zu spielen. Der Zugang kostet nichts, und die Registrierung ebenfalls nicht.

Simulator und Rollenspiel zugleich

Der Titel verbindet zwei Logiken, die die meisten Spiele des Genres getrennt halten. Zunächst ist er ein Simulator für virtuellen Sex: Sie erfinden dort Ihre eigenen Geschichten, Ihre eigenen Szenarien und Ihre eigenen Begegnungen. Zugleich ist er ein Rollenspiel, mit einem klar benannten Protagonisten, dessen Abenteuer sich über die Figuren aufbaut, denen er begegnet.

Das Ganze spielt in einem interaktiven Raum statt in einer Abfolge isolierter Szenen.

Aus dieser Doppelnatur erklärt sich eines der auffälligsten Argumente des Spiels: Es bietet mehr Szenen als die meisten anderen Titel des Genres. Wo ein klassischer Simulator bei einem geschlossenen Animationskatalog haltmacht, vervielfacht hier die Verbindung aus selbst erdachten Szenarien und angetroffenen Figuren die möglichen Konstellationen.

Figuren und Szenarien erschaffen

Der Editor lässt Sie eigene 3D-Modelle entwerfen, männliche wie weibliche, mit hohem Realismusgrad. Sie wählen nicht aus einer geschlossenen Liste: Sie bauen die Figuren, die Ihre Szenen bevölkern werden.

Zwei Einstellungen tragen diese Gestaltung.

Geschlecht und Profil der Figuren

Die erste betrifft das Geschlecht der Figur, die Sie verkörpern: Das Spiel lässt Ihnen die Wahl, was in dieser Kategorie selten bleibt, denn meist ist die Rolle vorgegeben. Die zweite betrifft das Profil der Beteiligten, das Sie frei bestimmen, denn genau auf dieser Kombination beruht das interraciale Thema des Titels.

Dieselbe Freiheit gilt für die Szenarien selbst.

Das Spiel bietet Situationen parodistischer und interaktiver Art an, in denen sich die Figuren in jede erdenkliche Art von Szenario setzen lassen. Die verfügbaren Handlungsstränge gelten als ausgearbeitet statt vorgeschoben, mit Wendungen, die Sie im Vorankommen entdecken. Das Gameplay bleibt leicht zugänglich, ohne deshalb repetitiv zu werden, und genau dieses Gleichgewicht ist in einem Simulator am schwersten zu halten: Einfachheit kippt schnell in Eintönigkeit, wenn die Szenarien nicht mitziehen.

Allein oder mit anderen

Dieser Punkt trennt den Titel am deutlichsten von den Solo-Simulatoren. Zwei Modi bestehen nebeneinander, und sie verlangen nicht dieselbe Haltung.

Der erste ist einsam: Sie übernehmen die Regie über die Szenen und führen sie in Ihrem eigenen Tempo, ohne von jemandem abzuhängen.

Der zweite besteht darin, mit Leuten im Netz zu spielen, mit der Möglichkeit, an Gruppenaufträgen teilzunehmen, statt allein voranzukommen. Dieser Modus verändert die Natur des Erlebnisses, denn der Ablauf hört auf, vollständig vorhersehbar zu sein. Er setzt selbstverständlich voraus, dass Sie ein geteiltes Tempo hinnehmen, was nicht jedem Spieler liegt.

Wer beide Modi ausprobiert, merkt schnell, dass sie unterschiedliche Sitzungslängen verlangen. Der Alleingang eignet sich für kurze Abstecher, weil er sich jederzeit anhalten lässt; die Gruppenaufträge setzen dagegen voraus, dass Sie bis zum Abschluss dabeibleiben, sonst bricht der Ablauf für die übrigen Beteiligten ab.

Was die Umsetzung taugt

Das Spiel ist leicht zugänglich und liegt sofort in der Hand, was eine technische Arbeit verdeckt, die ernsthafter ist als vermutet. Die Grafikqualität hält dem Vergleich stand, die Körperphysik ist sauber umgesetzt, und das Tempo der Aktionen vermeidet die Leerläufe, die viele Simulatoren belasten.

Die drei Elemente zählen gemeinsam und nicht für sich.

Es lohnt sich zu präzisieren, was „leicht zugänglich“ hier meint, denn der Ausdruck wird in dieser Branche oft falsch verwendet. Er bedeutet nicht, dass das Spiel arm wäre: Er bedeutet, dass sich zwischen Ankunft und Spielbeginn keine Etappe schiebt. Keine Konfiguration, kein Tutorial, kein Vokabular, das zu lernen wäre. Bei einem Simulator, der Ihnen im Übrigen ganze Figuren und Szenarien zu erschaffen gibt, ist dieses Fehlen anfänglicher Reibung eine Entwurfsentscheidung und keine Bequemlichkeit.

Ein Simulator kann schöne Bilder zeigen und unspielbar bleiben, wenn die Aktionen schleppen; er kann schnell sein und enttäuschen, wenn die Modelle in der Nahaufnahme zusammenfallen. Hier hält die Kombination, und deshalb behauptet sich das Spiel über die Zeit, ohne zu ermüden.

Ton und Stimmen

Dieser Aspekt wird in der Kategorie oft vernachlässigt, hier wird er behandelt. Die Avatare verfügen über Stimmen, und die Klarheit des Tons begleitet die Handlung, statt sie ungeschickt zu verdoppeln. Es ist ein Detail, das man vor allem durch sein Fehlen bemerkt: Eine sauber dargestellte, aber stumme Szene verliert sofort an Glaubwürdigkeit.

Zugang: ohne Installation und kostenlos

Der Titel gibt sich als Raum, in dem ohne Installation gespielt wird, was die größte Hürde dieser Spielgattung beseitigt. Ebenso ist es möglich, das vollständige Spiel herunterzuladen, falls Sie das Ganze lieber lokal vorliegen haben.

Der Zugang ist kostenlos, und die Registrierung ist es auch.

Eine Barriere für den Versuch besteht damit nicht, was bei einem thematischen Titel umso mehr zählt: Sie prüfen in wenigen Minuten, ob das Register zu Ihnen passt, ohne vorherige Bindung und ohne Zahlung.

Eine allgemeine Anmerkung drängt sich dennoch auf, und sie gilt für sämtliche kostenlosen Spiele dieser Kategorie: Manche Anmeldeformulare verlangen eine Kreditkarte, mal zur Altersprüfung, mal zur Eröffnung eines Testzeitraums. Lesen Sie das Formular, bevor Sie es bestätigen, ganz gleich um welches Spiel es geht.

Lohnt sich der Versuch?

Ja, wenn dieses Register Sie interessiert und wenn Sie eigene Szenarien erschaffen wollen, statt die eines anderen abzuspulen. Die Verbindung aus vollständigem Editor, einem über dem Genreschnitt liegenden Szenenvolumen und einem Online-Modus macht den Titel in diesem engen Segment schwer ersetzbar.

Nein, wenn Sie einen breit aufgestellten Simulator suchen. Für dieses Bedürfnis decken die gratis 3D-Pornospiele des Vergleichs ein weit größeres Spektrum an Praktiken ab, denn dieser Titel ist um ein einziges Thema herum gebaut.

Muss etwas installiert werden?

Nein. Das Spiel gibt sich als Raum, der ohne Installation spielbar ist. Ein Download des vollständigen Spiels bleibt möglich, falls Sie diese Form bevorzugen.

Ist Black Simulation kostenlos?

Ja. Zugang und Registrierung kosten nichts. Wie bei jedem kostenlosen Spiel gilt: Lesen Sie das Anmeldeformular, bevor Sie es bestätigen.

Kann man mit anderen Personen spielen?

Ja. Das Spiel lässt sich allein oder mit Leuten im Netz spielen, mit der Möglichkeit, an Gruppenaufträgen teilzunehmen.

Was lässt sich erschaffen?

Eigene 3D-Modelle, männliche wie weibliche, sowie eigene Geschichten, Szenarien und Begegnungen. Auch das Geschlecht der verkörperten Figur wählen Sie selbst.

Ist der Inhalt abwechslungsreich?

Ja. Das Spiel bietet mehr Szenen als die meisten anderen Titel des Genres, und die Szenarien sind ausgearbeitet statt auf einen bloßen Vorwand reduziert.

Häufige Fragen

Welche Note bekommt Black Simulation?

Black Simulation erreicht 7.4 von 10, berechnet aus vier gewichteten Kriterien: Grafik 7.7, Gameplay 7.3, Inhalt 7.0, Bedienung 7.6.

Auf welchen Plattformen läuft Black Simulation?

Black Simulation läuft auf PC.

Unterstützt Black Simulation VR-Headsets?

Nein, Black Simulation bietet keinen VR-Modus.