Anal-Simulation
Nischensimulator mit Charaktereditor und mehreren Kulissen, gratis und ohne Kreditkarte. Die Animationen wiederholen sich auf Dauer, und die Oberfläche wirkt veraltet.
Unser Fazit
Stärken
- Gratis und ohne Kreditkarte
- Solider Charaktereditor
- Mehrere Kulissen
Schwächen
- Kein VR-Modus
- Auf Dauer repetitive Animationen
- Veraltete Oberfläche
Anal-Simulation ist ein 3D-Simulator, der um eine einzige Praktik herum gebaut wurde, was ihn zu einem bewusst gewählten Nischentitel macht. Er versucht nicht, das gesamte Spektrum des Genres abzudecken: Er greift ein Register heraus, widmet ihm seinen Charaktereditor und seine Kulissen und lässt den Rest liegen. Darin liegt zugleich seine Stärke und der Grund, weshalb er nicht jedem zusagen wird.
Was „Nischensimulator“ hier bedeutet
Ein breit angelegter Simulator bietet einen weiten Katalog und lässt Sie zwischen den Registern navigieren. Dieser hier macht das Gegenteil: Er bündelt Inhalte, Animationen und Regler auf einer einzigen Praktik, allein wie in Gruppenszenen. Die Folge ergibt sich von selbst. Der Katalog wirkt kleiner als bei den vielseitigen Titeln, doch was er enthält, ist im eigenen Register sorgfältiger ausgearbeitet.
Diese Entscheidung beurteilen Sie also danach, wonach Sie suchen.
Wollen Sie mehrere Praktiken innerhalb eines Titels erkunden, sind Sie hier falsch: Ein breit aufgestelltes Pornospiel oder ein Titel, der sich auf ein anderes Register spezialisiert, etwa auf Bondage und Dominanzverhältnisse, passt besser. Wissen Sie dagegen genau, was Sie suchen, wird die Spezialisierung zum Vorteil: Es gibt keine Inhalte, die Sie durchqueren müssten, um zu dem zu gelangen, der Sie interessiert.
Der Charaktereditor
Er ist solide, ohne herauszuragen, und er deckt beide Seiten der Szene ab. Sie legen Ihren Avatar fest und anschließend die körperlichen Merkmale Ihrer Gegenüber: Körperbau, Proportionen, Gesichtszüge, Kleidung. Die Regler bleiben weniger zahlreich als bei den Simulatoren, die den Editor zu ihrem Hauptargument machen, doch sie genügen, um den Eindruck zu vermeiden, immer dieselbe Szene mit denselben Modellen zu wiederholen.
Eine Eigenheit verdient einen Hinweis.
Das Spiel führt eine interne Währung, die Sie im Spielen ansammeln und die zusätzliche Anpassungsoptionen freischaltet. Das ist ein klassischer Fortschrittsmechanismus, übernommen aus dem Unterhaltungsspiel für ein breites Publikum, und er wirkt hier genauso wie dort: Er streckt die Entdeckung der Inhalte über die Zeit, statt alles sofort zu öffnen. Ob das den Reiz verlängert oder den Zugang unnötig verzögert, entscheiden Sie selbst.
Kulissen und Situationen
Mehrere Umgebungen stehen bereit, und das Spiel erlaubt den Wechsel zwischen ihnen, ohne dass Sie erneut durch die Figurenerstellung müssten. Die angebotenen Situationen umfassen Szenen zu zweit und Gruppenszenen, mit vorprogrammierten Abläufen, die Sie auslösen, statt sie frei zusammenzustellen.
Das ist ein echter Unterschied zu den offensten Simulatoren.
Hier wählen Sie aus einer Animationsbibliothek; Sie inszenieren nicht. Das Ergebnis kommt schneller, wirkt weniger zusammengebastelt und verlangt weniger Einarbeitung. Es zeigt seine Grenzen allerdings auch früher, denn die Zahl der unterschiedlichen Abläufe ist endlich, und nach einigen Sitzungen haben Sie alle gesehen. Über die Dauer ist die Wiederholung der Animationen der wichtigste Vorwurf, den man dem Titel machen kann.
Die Anmeldung, verpflichtend und ausführlich
Sie müssen vor dem Spielen ein Konto anlegen, ohne Ausnahme. Das Formular geht über das übliche Mindestmaß hinaus: Neben der E-Mail-Adresse verlangt es Angaben zur Person, das Land sowie eine Volljährigkeitsbestätigung und einen Hinweis auf die sexuelle Orientierung, der die vorgeschlagenen Inhalte steuern soll.
Das Konto wird anschließend automatisch erstellt.
Das ist aufdringlicher als der Schnitt des Genres, wo E-Mail-Adresse und Volljährigkeitsbestätigung häufig genügen. Nichts zwingt Sie, alles zu beantworten, doch die Oberfläche drängt zum vollständigen Ausfüllen. Das sollten Sie vorher wissen, zumal der Titel keinen Gastmodus kennt, mit dem sich erst ausprobieren und danach anmelden ließe.
Was der Zugang genau umfasst
Dieser Punkt gehört klargestellt, denn er wird oft schief dargestellt. Was der Dienst nach der Anmeldung öffnet, entspricht einem Testzeitraum über den gesamten Katalog und nicht einem bedingungslos kostenlosen Spiel. Für den Vergleich innerhalb des Genres ist der Unterschied wichtig: Mehrere Mitbewerber arbeiten genauso, und das Etikett „gratis“ meint bei ihnen dieselbe Wirklichkeit.
Zu den Konditionen äußern wir uns nicht, da sie sich zu häufig ändern, um hier verlässlich zu stehen.
Eine Plattform, die über das Spiel hinausgeht
Der Simulator steht nicht für sich: Die Seite, die ihn beherbergt, verweist auch auf andere Angebote für Erwachsene, insbesondere Live-Übertragung und Animationskataloge. Diese Verweise führen aus dem Spiel heraus zu fremden Angeboten.
Das ist verbreitete Praxis, hat aber eine spürbare Wirkung auf das Spielerlebnis.
Die Oberfläche wirkt überladen, die Grenze zwischen Spiel und Werbung verwischt, und es braucht ein wenig Aufmerksamkeit, um im Simulator zu bleiben. Zusammen mit einer in die Jahre gekommenen Präsentation entsteht der Gesamteindruck einer veralteten Plattform, obwohl das Spiel selbst sauberer ist, als seine Umgebung vermuten lässt.
Oberfläche und Systemanforderungen
Der Titel läuft auf dem PC und verlangt keine aktuelle Hardware, was ihn für Maschinen erreichbar macht, die den schwersten Produktionen des Genres nicht gewachsen wären. Eine Fassung für ein VR-Headset besteht ebenso wenig wie ein Mehrspielermodus: Es ist ein Erlebnis für einen, am Bildschirm.
Die Oberfläche zeigt ihr Alter.
Die Menüs folgen der Ordnung einer Webseite mehr als der eines Spiels, Schrift und Symbole sind von gestern, und einige Regler sitzen an wenig einleuchtenden Stellen. Nichts davon blockiert, doch der Kontrast zu den kürzlich überarbeiteten Titeln ist deutlich. Vier Sprachen der Oberfläche stehen bereit, was für einen Nischentitel in Ordnung geht.
Lohnt sich der Versuch?
Ja, wenn das Register genau jenes ist, das Sie suchen, und wenn Sie einen Titel bevorzugen, der ohne Umweg zur Sache kommt, statt eines Katalogs, den Sie erst durchqueren müssen. Der Editor reicht aus, die Kulissen sind abwechslungsreich, und der Einstieg gelingt sofort.
Nein, wenn Sie einen vielseitigen Simulator, einen Modus für virtuelle Realität oder ein Erlebnis zu mehreren suchen. Dieser Titel läuft allein, auf dem PC, und er steht dazu, nur eine Sache zu tun.
Braucht es ein Konto zum Spielen?
Ja, und zwar zwingend vor dem ersten Start. Das Formular verlangt mehr Angaben als im Genre üblich, darunter das Land, eine Volljährigkeitsbestätigung und eine sexuelle Orientierung.
Ist das Spiel wirklich kostenlos?
Der nach der Anmeldung geöffnete Zugang entspricht einem Testzeitraum über den Katalog, nicht einem bedingungslos kostenlosen Spiel. Konditionen veröffentlichen wir nicht, weil sie sich zu häufig ändern.
Gibt es einen Modus für virtuelle Realität?
Nein. Der Titel wird am Bildschirm gespielt, auf dem PC, ohne Unterstützung für ein Headset.
Kann man mit anderen Personen spielen?
Nein. Gruppenszenen gibt es, die übrigen Figuren steuert jedoch das Spiel: Ein Mehrspielermodus fehlt.
Was lässt sich anpassen?
Ihr Avatar und Ihre Gegenüber: Körperbau, Proportionen, Züge und Kleidung. Eine interne Währung, die Sie im Spielen ansammeln, schaltet weitere Anpassungsoptionen frei.
Häufige Fragen
Welche Note bekommt Anal-Simulation?
Anal-Simulation erreicht 7.4 von 10, berechnet aus vier gewichteten Kriterien: Grafik 7.6, Gameplay 7.4, Inhalt 7.1, Bedienung 7.5.
Auf welchen Plattformen läuft Anal-Simulation?
Anal-Simulation läuft auf PC.
Unterstützt Anal-Simulation VR-Headsets?
Nein, Anal-Simulation bietet keinen VR-Modus.