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Unser Test

Slutty House

Sofort spielbar, praktisch ohne Einarbeitung, direkt aus dem Browser heraus. Auf Dauer schmaler im Inhalt als die installierte Konkurrenz des Vergleichs.

Browser

Unser Fazit

7.9/10
Gesamtnote
Grafik7.2
Gameplay8.6
Inhalt7.5
Bedienung8.4

Stärken

  • Keine Installation, läuft im Browser
  • Sofort spielbar ohne Einarbeitung
  • Funktioniert auf dem Smartphone

Schwächen

  • Auf Dauer wenig Inhalt
  • Zurückhaltende Grafik
  • Kein lokaler Spielstand

Slutty House ist ein 3D-Simulator, der vollständig im Browser läuft und dessen Prinzip darin besteht, eine Begleitung zusammenzustellen und deren Repertoire danach Schritt für Schritt zu erweitern. Es gibt nichts zu installieren und fast nichts zu lernen, und genau das erklärt zugleich, warum sich dieses Pornospiel schneller erschließt als die Konkurrenz und warum es sich auch schneller erschöpft.

Ein Browserspiel, und was daraus folgt

Der Titel startet aus einer Seite heraus, ohne Programm zum Herunterladen und ohne Datei, die auf dem Rechner zurückbleibt. Diese technische Entscheidung bestimmt alles Weitere: den leichten Einstieg, den Zugriff vom Telefon oder vom Tablet aus, aber eben auch eine Grafik, die hinter den Titeln zurückbleibt, die sich installieren und die Grafikkarte ausnutzen.

Das ist eine Abwägung und kein Fabrikationsfehler.

Ein installierter Simulator kann detailliertere Modelle, feinere Texturen und aufwendigere Beleuchtung laden, weil ihm die Ressourcen des Rechners zur Verfügung stehen. Ein Browserspiel muss in das passen, was die Seite laden kann, und man sieht es dem Ergebnis an. Im Gegenzug startet es in wenigen Sekunden und läuft auf Geräten, auf denen keiner der schweren Simulatoren des Vergleichs überhaupt anspringen würde.

Die Erstellung der Begleitung

Hier liegt das Herz des Spiels, und hier ist die Arbeit sichtbar gebündelt worden. Zuerst wird die Art der Figur gewählt, männlich, weiblich oder trans, danach geht es ins Detail: Gesichtsform, Haarfarbe, Statur, Körpergröße, Proportionen. Derselbe Editor dient dazu, Ihren eigenen Avatar festzulegen.

Die Feinheit der Regler liegt über dem, was ein Browserspiel erwarten lässt.

An dieser Stelle überrascht der Titel positiv, denn man rechnet mit einer Sammlung von Voreinstellungen und findet einen echten Charaktereditor vor. Die Zahl der Kleidungsstücke und Accessoires wächst mit den Aktualisierungen des Katalogs weiter an, was diesem Modul eine längere Lebensdauer verschafft als dem übrigen Spiel.

Das Konto, freiwillig

Dieser Punkt unterscheidet den Titel deutlich von den meisten Simulatoren des Genres. Eine Anmeldung ist zum Spielen nicht erforderlich, und wenn man sie vornimmt, beschränkt sie sich auf eine E-Mail-Adresse und ein Passwort.

Kein Personenformular, keine Karte, keine Angabe zur Orientierung.

Im Gegenzug gibt es keinen lokalen Spielstand: Was nicht an einem Konto hängt, überlebt das Schließen der Seite nicht. Das Konto dient also vor allem dazu, eine Figur und einen Fortschritt von einer Sitzung in die nächste zu retten, und das ist der einzige echte Grund, es anzulegen. Wer nur einmal hineinschauen möchte, kommt vollständig ohne aus.

Der Fortschritt und die interne Währung

Das Spielerlebnis ist um eine schrittweise Erweiterung des Repertoires der Figur herum gebaut. Am Anfang ist die Zahl der verfügbaren Aktionen klein; im Lauf des Spielens kommen weitere hinzu, darunter kodifizierte Register wie Fesselung, Dominanz und Unterwerfung, die ein spezialisierter Titel wie das BDSM-Pornospiel sehr viel gründlicher behandelt.

Eine interne Währung, die man im Spiel verdient, schaltet diese Ergänzungen frei.

Sie öffnet einen Shop mit Kleidung, Accessoires und Szenenoptionen, und ein Teil dieser Optionen lässt sich auch unmittelbar beziehen statt erspielen. Das Spiel selbst bleibt ohne Gegenleistung zugänglich und blendet keine internen Werbebanner ein, was bei einem Browsertitel keineswegs selbstverständlich ist.

Die Spielmodi

Drei Ausrichtungen stehen zur Wahl: eine Partie allein, eine Partie mit anderen verbundenen Spielern und eine neutrale Variante, die die voreingestellte Rahmung des Titels abschwächt. Der Mehrspielermodus erlaubt es, andere Teilnehmer in dieselbe Szene einzuladen, und das ist der einzige Teil des Spiels, dessen Inhalt sich nicht erschöpft, weil er davon abhängt, wer sich gerade verbindet.

Die Verhaltensregeln sind dort knapp, aber ausdrücklich.

Sie bestehen aus zwei Punkten: die anderen Teilnehmer respektieren und deren Identität nicht preisgeben. Das ist wenig, aber es ist mehr, als die meisten Simulatoren mit Online-Modus überhaupt anzeigen, von denen viele zu diesem Feld gar nichts sagen.

Wo der Titel im Genre steht

3D Sexspiele teilen sich grob nach ihrer Vertriebsform in zwei Kategorien, und diese Grenze wiegt schwerer als das Thema. Auf der einen Seite die Titel, die installiert werden, eine ordentliche Konfiguration verlangen und dafür ein detailliertes Bild und einen breiten Katalog liefern. Auf der anderen die Browsertitel: sofort verfügbar, mobil, zwangsläufig schmaler im Inhalt.

Dieses Spiel ist ein gelungener Vertreter der zweiten Kategorie.

Es an einem installierten Simulator zu messen ergibt bei der Bildqualität wenig Sinn; der Vergleich mit anderen Browserspielen dagegen fällt zu seinen Gunsten aus, weil sein Charaktereditor klar über dem liegt, was dieses Format sonst anbietet.

Die Grenzen

Die wichtigste betrifft die Menge an Inhalt. Der Titel erschließt sich in wenigen Minuten und lässt sich über einige Sitzungen hinweg mit Vergnügen erkunden, danach hat man gesehen, was er zu bieten hat. Die installierten Konkurrenten liefern mehr Schauplätze, mehr Situationen und mehr eigenständige Abläufe, und das fällt mit der Zeit auf, zumal der Charaktereditor noch lange neue Kombinationen hervorbringt, wenn der Rest längst versiegt ist.

Zwischen den beiden Hälften des Spiels klafft eine deutliche Lücke.

Die Grafik bildet die zweite Grenze, und sie folgt unmittelbar aus der ersten technischen Entscheidung: Was den Titel von jedem beliebigen Gerät aus sofort zugänglich macht, verwehrt ihm zugleich, bei der Feinheit der Modelle und der Beleuchtung mit Produktionen mitzuhalten, denen die volle Rechenleistung der Maschine zur Verfügung steht.

Diese beiden Punkte disqualifizieren den Titel nicht, sie verorten ihn. Gedacht ist er für den schnellen Start, auch vom Telefon aus, und nicht für lange Sitzungen. An diesem Maßstab gemessen hält er, was er ankündigt.

Lohnt sich der Versuch

Ja, wenn Sie einen Simulator testen möchten, ohne etwas zu installieren, ohne Pflichtkonto und ohne besondere Einstellungen. Der Charaktereditor ist besser als der Durchschnitt der Browserspiele, und der Mehrspielermodus bringt eine Dimension mit, die nur wenige derart leichte Titel anbieten.

Nein, wenn Sie Bildqualität, einen breiten Katalog oder einen langen Fortschritt suchen. In diesen drei Punkten behalten die Simulatoren mit Installation die Oberhand, und weil ein lokaler Spielstand fehlt, führt kein Weg am Konto vorbei, wenn nichts verloren gehen soll.

Muss man etwas installieren?

Nein. Alles läuft im Browser, ohne Download und ohne Installation, auch vom Telefon aus.

Ist die Anmeldung Pflicht?

Nein. Man kann ohne Konto spielen. Die Anmeldung beschränkt sich auf eine E-Mail-Adresse und ein Passwort und dient dazu, die eigene Figur von einer Sitzung in die nächste zu übernehmen.

Kann man mit anderen Personen spielen?

Ja. Ein Mehrspielermodus erlaubt es, eine Szene mit anderen verbundenen Teilnehmern zu teilen, unter zwei angezeigten Regeln: Respekt gegenüber den Mitspielern und Vertraulichkeit der Identitäten.

Was lässt sich anpassen?

Die Art der Figur, männlich, weiblich oder trans, danach Gesicht, Haare, Statur, Körpergröße und Proportionen, dazu Kleidung und Accessoires, für Ihre Begleitung ebenso wie für Ihren Avatar.

Trägt das Spiel über längere Zeit?

Weniger weit als die installierten Simulatoren: Der Inhalt ist in einigen Sitzungen durchlaufen. Nur der Charaktereditor und der Mehrspielermodus verlängern das Interesse wirklich über die ersten Stunden hinaus, der übrige Katalog ist rasch erkundet.

Häufige Fragen

Welche Note bekommt Slutty House?

Slutty House erreicht 7.9 von 10, berechnet aus vier gewichteten Kriterien: Grafik 7.2, Gameplay 8.6, Inhalt 7.5, Bedienung 8.4.

Auf welchen Plattformen läuft Slutty House?

Slutty House läuft auf Browser.

Unterstützt Slutty House VR-Headsets?

Nein, Slutty House bietet keinen VR-Modus.