Dream Sex World
Günstiges Verhältnis von Inhalt und Preis. Die Bedienung leidet unter einer überladenen Oberfläche, die auf kleinen Bildschirmen kippt.
Unser Fazit
Stärken
- Günstiges Verhältnis von Inhalt und Preis
- Auf Mac verfügbar
- Einfache Installation
Schwächen
- Überladene Oberfläche
- Unter 1366 px Breite unleserlich
- Wenige Aktualisierungen
Anfang 2019 erschienen, ist Dream Sex World ein Simulator der Personalisierung: Sie stellen das Aussehen der Figuren, den Schauplatz und den Ablauf der Szene ein und betrachten das Ergebnis anschließend aus dem Blickwinkel Ihrer Wahl. Das Spiel ist kostenpflichtig, wird aber gepflegt, mit regelmäßig nachgereichten Korrekturen und Inhalten. Zwei Grenzen stehen von vornherein fest: Die ethnische Vielfalt der Modelle ist eng, und einen Mehrspielermodus gibt es nicht.
Was Dream Sex World ist
Ein Simulationsspiel für Erwachsene, gebaut um die Personalisierung statt um die Erzählung. Es gibt weder ein vorgegebenes Szenario noch ein Ziel: Sie stellen eine Szene zusammen, wählen die Figuren, justieren ihr Aussehen, bestimmen den Ort und starten die Animation.
Ein Sandkasten also, kein Spiel mit Fortschritt. Das sollten Sie vor dem Kauf wissen.
Der Titel gibt sich als Simulator der jüngeren Generation, und das Argument stützt sich vor allem auf die Dichte seiner Optionen. Wo viele Pornospiele dieses Genres ein Modell aus einer Liste wählen lassen und anschließend nur noch eine Animation abspulen, greifen Sie hier in beinahe alles ein, was auf dem Bildschirm erscheint: die Präsentation der Modelle, die Grafikeinstellungen, die Orte und die Handlung selbst. Sie verbrauchen keine vorbereitete Szene, Sie setzen eine zusammen.
Was sich anpassen lässt
Vieles, und darin liegt das Hauptargument. Die Einstellungen umfassen die allgemeine Körperform, die Brust, das Haar, das Gesicht, den Hautton und die Proportionen, dazu kommen Tätowierungen, Dessous und extravagantere Kleidungsstücke zum Überlagern. Jedes Element wird einzeln geregelt, was ausgehend von einem einzigen Startpunkt eine hohe Zahl an Kombinationen erlaubt. Die Logik ist die eines Editors: Sie wählen keine Figur, Sie bauen sie.
Ein methodischer Spieler landet damit ziemlich nah an dem, was ihm vorschwebte.
Die Schauplätze und die Situationen
Der zweite Teil betrifft den Rahmen. Sie wählen den Ort, platzieren die Beteiligten, legen die Situation fest und lösen dann die Animation aus. Das Spiel lässt Szenen mit mehreren Partnern zu, womit sich Konstellationen zu dritt öffnen, die die meisten Simulatoren dieser Kategorie nicht anbieten.
Das Repertoire an Stellungen ist breit und deckt sowohl die erwartbarsten Konstellationen als auch weniger geläufige Varianten ab.
Die angebotenen Register reichen vom Klassischen bis zu Praktiken, die diese Website an anderer Stelle in eigenen Tests behandelt, etwa die anale Penetration oder die Verhältnisse der Dominanz. Gesteuert wird das Ganze vollständig mit Tastatur und Maus, ohne Controller und ohne besondere Peripherie, was den Einstieg vereinfacht, aber voraussetzt, dass Sie vor einem Bildschirm sitzen statt unterwegs zu spielen, selbst wenn das Spiel auf einem tragbaren Gerät läuft.
Die Kamera und der Zoom
Dieses Werkzeug strukturiert das Spielerlebnis tatsächlich, und es verdient eine genauere Beschreibung. Die Kamera bewegt sich um die Szene herum und verfügt über einen Zoom nach vorn und nach hinten, der während der laufenden Animation funktioniert. Sie können der Handlung also aus nächster Nähe folgen und anschließend zurückgehen, um wieder eine Gesamtansicht zu erhalten, ohne irgendetwas zu unterbrechen.
Diese Einstellung unterscheidet den Titel von einem bloßen Abspieler für Animationen.
Der Zoom dient außerdem der Prüfung der Modellierungsarbeit, weil er Gesichter und Körper in Großaufnahme zeigt. Das Spiel beansprucht an dieser Stelle einen Detailgrad in 4K, und in der Nahaufnahme hält es dem Vergleich besser stand als der Durchschnitt der Simulatoren seiner Generation.
Was die Animation taugt
Der Punkt hängt am vorigen, denn erst der Zoom erlaubt das Urteil. Die Modelle reihen nicht bloß starre Posen aneinander: Sie bewegen sich und reagieren mit einer Kontinuität, die sie eher animierten Figuren als Gliederpuppen annähert. Genau darin liegt die übliche Schwäche der Erwachsenensimulatoren, bei denen man die sich wiederholende Schleife rasch erkennt, und auf diesem Feld schlägt sich der Titel besser als der Schnitt seiner Kategorie.
Mit einer Videoproduktion misst sich davon nichts, und das ist auch nicht der erklärte Anspruch.
Kostenpflichtig, aber gepflegt
Das Spiel ist nicht kostenlos, der Zugang setzt eine Ausgabe voraus. Eine freie Fassung, die den gesamten Inhalt abdeckt, existiert nicht.
Im Gegenzug befindet sich der Titel in aktiver Entwicklung.
Das wiegt bei dieser Art von Produkt schwerer, als es zunächst wirkt. Das Spiel erhält regelmäßig Korrekturen, stützt sich auf ein gut besetztes Supportteam und sieht seinen Inhalt durch aufeinanderfolgende Aktualisierungen erneuert. Viele Erwachsenensimulatoren werden veröffentlicht und danach fallen gelassen, und der Spieler steht mit einem eingefrorenen Katalog da. Hier ist das nicht der Fall, und über die Dauer verändert das die Rechnung.
Auf welchen Geräten Sie spielen
Die Abdeckung ist breit. Das Spiel läuft auf Apple-Geräten, auf PC, auf Mobilgeräten und auf Android, womit kaum eine Konfiguration außen vor bleibt. Gegenüber Simulatoren, die sich auf eine einzige Plattform beschränken, ist das ein Pluspunkt.
Die Steuerung bleibt allerdings auf das Paar aus Tastatur und Maus zugeschnitten.
Die zwei eingestandenen Grenzen
Sie sind ausdrücklich benannt, und man sollte sie offen aussprechen. Die erste betrifft die Vielfalt der Modelle: Die angebotene ethnische Auswahl ist eng, was die Repräsentativität der zusammensetzbaren Figuren zwangsläufig begrenzt, trotz der ansonsten hohen Zahl an Schiebereglern. Die zweite ist das Fehlen eines Mehrspielermodus: Sämtliche Szenen werden allein gebaut und allein betrachtet, ohne Austausch mit anderen verbundenen Spielern.
Keine der beiden lässt sich über eine Einstellung umgehen.
Sollten Sie es ausprobieren?
Ja, wenn Sie einen tiefen und regelmäßig aktualisierten Simulator der Personalisierung suchen und wenn Sie die Kamerasteuerung ebenso interessiert wie der Inhalt selbst. Nach diesen Maßstäben hält Dream Sex World, was es verspricht, und die redaktionelle Pflege hebt es von den klassischen Simulatoren ab, die nach ihrem Erscheinen unangetastet bleiben.
Nein, wenn Sie zu mehreren spielen möchten, wenn die Vielfalt der Modelle für Sie entscheidend ist oder wenn Sie einen kostenlosen Zugang suchen. Für diese drei Bedürfnisse antworten andere Titel besser.
Ist Dream Sex World kostenlos?
Nein. Der Zugang ist kostenpflichtig, eine freie Fassung mit dem gesamten Inhalt gibt es nicht.
Auf welchen Geräten läuft es?
Auf Apple-Geräten, auf PC, auf Mobilgeräten und auf Android. Gesteuert wird die Handlung mit Tastatur und Maus.
Bietet das Spiel einen Mehrspielermodus?
Nein. Das ist eine der beiden eingestandenen Grenzen des Titels: Die Szenen werden allein zusammengesetzt und allein gespielt.
Kann man mehrere Figuren in derselben Szene einsetzen?
Ja. Das Spiel lässt Szenen mit mehreren Partnern zu, Konstellationen zu dritt eingeschlossen.
Wächst der Inhalt nach dem Kauf weiter?
Ja. Das Spiel befindet sich in aktiver Entwicklung und erhält regelmäßig Korrekturen sowie Aktualisierungen der Inhalte.
Screenshots






Häufige Fragen
Welche Note bekommt Dream Sex World?
Dream Sex World erreicht 7.3 von 10, berechnet aus vier gewichteten Kriterien: Grafik 7.9, Gameplay 7.1, Inhalt 7.4, Bedienung 6.2.
Auf welchen Plattformen läuft Dream Sex World?
Dream Sex World läuft auf PC.
Unterstützt Dream Sex World VR-Headsets?
Nein, Dream Sex World bietet keinen VR-Modus.